Notruf unterwegs: Die Notrufsituation in Deutschland für Gehörlose und Sprachgeschädigte
112 für Hörende.
Wenn Sie hören und sprechen können, haben Sie im Notfall gute Chancen schnell Hilfe zu erhalten. Denn von praktisch jedem Telefon, Handy oder Notrufsäule aus, erreichen Sie überall in Deutschland und
Europa über eine einzige genormte Telefonnummer die nächstgelegene Notrufleitstelle von Feuerwehr oder Polizei. Das bedeutet für Sie: Sie müssen sich nur diese eine Nummer 112 für Sprachnotrufe merken, um im Notfallstress Ihren Helfer zu erreichen. Während für die überwiegende Mehrheit der deutschen Bevölkerung Notrufsäulen der Feuerwehr und Polizei zur Verfügung stehen, sind für Hör- und/oder Sprachgeschädigte bisher keine geeigneten Notrufeinrichtungen in ausreichendem
Umfang geschaffen worden.
Notruf unterwegs per Fax: Hunderte verschiedener Rufnummern für Faxnotrufe und zunehmend unerreichbare Faxgeräte.
Wenn Sie dagegen nicht hören oder sprechen können und auf Faxkommunikation
angewiesen sind, sieht die Situation plötzlich dramatisch schlecht für Sie aus: Der 112-Notruf nützt Ihnen in den meisten Fällen garnichts, weil
a) die Faxgeräte der 112-Notruffleitstellen neuerdings vermehrt an die 112-Notrufnummer gekoppelt sind (dies bedeutet, dass diese Faxgeräte per Mobilfax aus technischen Gründen nicht erreichbar sind), oder
b) der Gehörlose im Notfall selbst aus
hunderten verschiedener Faxnummern die für seinen momentanen Aufenthaltsort richtige ermitteln müsste. Durch dieses Verwirrspiel sind Gehörlose zunehmend überfordert und verzichten wohl oder übel auf diese wichtigste Notfall-Infrastruktur ganz.
Insbesondere die direkte Koppelung der Faxgeräte an die Rufnummer 112, hat in jüngster Zeit letztlich zu einer deutlichen Verschlechterung der Notrufsituation für Gehörlose geführt. Diese 112-Faxgeräte sind nur vom Festnetz aus erreichbar, nicht aber für Mobilfaxgeräte (z.B. Nokia Communicator). Ebenso sind SMS-Faxe an 112 technisch nicht realisierbar.
Gehörlose bleiben in Notsituationen Unterwegs oft ungehört. Die Problematik von Faxnotrufen.
Diese Benachteiligung hör- und/oder sprachgeschädigter Mitmenschen führt immer wieder dazu, dass Hilfe verspätet oder garnicht eintrifft.Wenn es dann doch gelungen ist, einen Faxnotruf abzusenden, ist schnelle Hilfe noch lange nicht garantiert. Immer wieder wird berichtet, dass Faxnotrufe unbeachtet und damit unbearbeitet liegen bleiben, weil z.B. das Faxgerät nicht beaufsichtigt wird oder in einem Nebenraum steht. Außerdem stimmt die Kommunikationsebene nicht: Die Helfer sind auf Sprachkommunikation “geeicht”. Sie reagieren professionell auf Sprachnotrufe, Geschriebenes oder Gedrucktes bleibt schon mal
unbeachtet.
Neues Notrufgerät schafft Abhilfe. Notruf per SMS.
Mit
können Gehörlose jetzt direkt vom Notfallort
Hilfe per SMS anfordern. Durch den integrierten automatischen Sprachnotruf erreichen Sie jetzt alle 112- Notrufleitstellen auch per Sprache. Damit verschaffen Sie sich mehr Gehör und verleihen Ihrer Kommunikation mehr Nachdruck. Keine unbeachteten Not-Faxe mehr! 
spricht für Sie mit der Notruf-Zentrale.
Vorteil: Volle Aufmerksamkeit garantiert!
ist für praktisch jedes Handy geeignet!
Vorteil: Sie können Ihr altes Handy weiter benutzen!
hat nur 1 Taste:
Vorteil: besonders einfache Bedienung für Jung und Alt. mehr

5000 SMS
jeden Monat
in alle Netze
nur 14,95

(C) 2000-2011 Engelschutz e.V. | letzte Aktualisierung:Dienstag, 11. Oktober 2011
